Auch in diesem Jahr präsentieren wir in Zusammenarbeit mit RollenWechsel, Medienbüro Oldenburg, Autonomes Schwulenreferat & Autonomes feministisches Referat der Carl von Ossietzky Universität, Na Und e.V., Cine K und der Gleichstellungsstelle der Stadt Oldenburg die inzwischen 6. CSD-Filmrolle. Eine Auswahl international erfolgreicher Filme führt uns von Brasilien, USA und Italien bis ins eigenwillige, queere Leben von Berlin-Neukölln. Freut Euch auf einen Blumenstrauß preisgekrönter und auch sonst ausgezeichneter Filme, die einmal mehr einen Einblick in die Vielfalt der Lebensweisen gewähren. Wir wünschen viel Spaß!

6. CSD-Filmrolle

28. Mai – 9. Juni 2018 im Cine k

www.cine-k.de

 

Das Programm in der Übersicht:

Montag, 28. Mai, 20:00 Uhr, Cine k

But I’m a Cheerleader
Regie: Jamie Babbit, USA 1999, 89 Min, englisches Original mit deutschen Untertiteln

Megan mag kein Fleisch, sie hört Melissa Etheridge und wenn sie ihren Freund küsst, denkt sie an ihre Cheerleader-Kolleginnen. Für die Eltern Grund genug, sie wegen lesbischer Tendenzen in das Umerziehungslager ”True Directions” einzuweisen. Dort soll Megan und anderen Jugendlichen in einem Fünf-Stufen-Programm das wahre Hetero-Dasein eingetrichtert werden. Eine knallig-bunte satirische Komödie, die mit Feingefühl und Witz Geschlechterstereotype und die immer noch gängige Praxis der Umerziehungscamps kritisiert.

 

Samstag, 2. Juni, 20:00 Uhr, Cine k

Eine fantastische Frau
Regie: Sebastián Lelio, Chile | USA | Deutschland | Spanien 2017, 104 Min, deutsche Fassung

Als Marina – eine Kellnerin, leidenschaftliche Sängerin und Trans*frau aus Chile – mit ihrem älteren Partner Orlando nach ihrer Geburtstagsfeier nach Hause kommt, bricht Orlando plötzlich zusammen. Im Krankenhaus kann nur noch der Tod festgestellt werden. Daraufhin wird Marina mit offener und versteckter Transfeindlichkeit von Orlandos Familie und dem Misstrauen der Polizei konfrontiert. Seine Noch-Ehefrau schließt sie von der Beerdigung aus, die gemeinsame Wohnung soll sie möglichst rasch verlassen. Für Marina beginnt ein Kampf, den sie längst hinter sich gelassen glaubte, ein Kampf für ihr Recht auf Trauer und ein Kampf, der Gesellschaft zu zeigen, wer sie ist: eine fantastische Frau.

Hauptdarstellerin Daniela Vega hielt als erste offene Trans*person bei den OSCARS 2018 eine Anmoderation.

OSCARS 2018: Bester fremdsprachiger Film.
TEDDY AWARD 2017: Bester Spielfilm

 

Montag, 4. Juni, 20:00 Uhr, Cine k

Call Me by Your Name 

Regie: Luca Guadagnino, Italien | Frankreich | USA | Brasilien 2017, 133 Min, deutsche Fassung

Norditalien, 1983: Familie Perlman verbringt den Sommer in ihrem Landhaus. Während sich Sohn Elio (Thimotée Chalamet) mit Büchern und Musik beschäftigt, holt sein Vater (Michael Stuhlbarg), ein auf griechische und römische Kulturgeschichte spezialisierter Archäologe, mit Oliver (Armie Hammer) einen Gast ins Haus. Der attraktive Besucher wirbelt die Gefühle des jungen Elio ganz schön durcheinander. Während sich langsam eine Beziehung anbahnt, merkt Elio, dass er noch einiges über das Leben und die Liebe lernen muss…

Der Film beruht auf dem gleichnamigen Roman von André Aciman,

OSCARS 2018: Bestes adaptiertes Drehbuch (James Ivory).

Nominierung: Timothée Chalamet als bester Schauspieler

 

Samstag, 9. Juni, 20:00 Uhr, Cine k

Überleben in Neukölln 

Regie: Rosa von Praunheim, Deutschland, 2017, 82 Min

Dokumentation über eine Reihe von Künstlern mit verschiedenen sexuellen Vorlieben, die im Berliner Bezirk Neukölln leben. Die größte Rolle kommt dabei der Künstlerin Juwelia zu, die mit bürgerlichem Namen Stefan Stricker heißt und seit vielen Jahren eine Galerie in der Neuköllner Sanderstraße führt. Weitere Protagonisten in von Praunheims Dokumentation sind die 89-jährige Frau Richter, die nach Berlin zog, um hier mit einer anderen Frau zusammen sein zu können, sowie der Kubaner Joaquin la Habana, der hier mit einem anderen Mann zusammenlebt. Außerdem stellt der Regisseur den russischen Performancekünstler Mischa Badasyan vor, die lesbische syrische Sängerin Enana und die selbsternannte Polittunte Patsy l‘Amour la Love.

Präsentiert vom Autonomen Schwulenreferat der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

 

Eintrittspreise

Einzelkarte: 8 Euro | ermäßigte Einzelkarte: 6,50 Euro
4er-Karte: 28 Euro

Veranstaltungsort

Alle Filme laufen im Cine k, dem Filmkunstkino in der Kulturetage.

Bahnhofstr. 11
26122 Oldenburg
www.cine-k.de

Karten und Trailer unter www.cine-k.de